Der Springreitparcours

In seinem umfangreichsten Bericht aus Sofia stellt sich ZEIT-Reporter Ulrich Stock die Frage, wozu man überhaupt in die bulgarische Hauptstadt reisen soll, hat Bilder von den örtlichen Parkschachspielern und am eigenen Leib erfahren, dass sie denen im Hamburger Stadtpark weit überlegen sind, und entdeckt, was Topalow im Aussehen von anderen Bulgaren seines Alters unterscheidet. Stocks Stücke sind nicht nur eine Klasse für sich, an ihnen führt kein Weg vorbei. So finden sich Passagen seines Artikels über den Blackout vom Freitag in der taz wieder. Von nun an müssen wir Daheimreporter anderswo kupfer. Stock hat nämlich, schweren Herzens, wie er schreibt, seine Heimreise nach Hamburg angetreten. Vorher beschrieb er noch die sechste Partie, in der er sich eher an Springreiten erinnert fühlte. Insbesondere der Damenspringer des Inders tänzelte unermüdlich übers Brett, ohne ein einziges Feld mehrmals zu betreten, sprang aber dabei, wie eine Graphik bei Chessvibes darstellt, auch nur einmal weiter rechts als die d-Linie.

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