Die richtigen Ukrainer braucht man halt

In Nanking spielen sechs Leute über 2700, beim Europacup in Plowdiw sind es an die zwanzig. Trotzdem kriegt das Turnier in China auf einigen Schachseiten eindeutig mehr Aufmerksamkeit. Schade eigentlich. In der fünften Cuprunde am Mittwoch hat es den klaren Favoriten erwischt (ätschibätsch): Aserbaidschan (so heißt die sehr international besetzte Truppe wirklich) verlor gegen das russische Saratow. Lustig ist, dass die ölfinanzierte Truppe mit Wladimir Tukmakow den Kapitän des Olympiadesiegers unter Vertrag genommen hat. Ihr Bezwinger hat dagegen zwei ukrainische Großmeister, Eljanow und Moisejenko in seine Reihen aufgenommen, und die haben beide gescort. Die zweitbesten Chancen hat zwei Runden vor Schluss die als Mika Jerewan getarnte armenische Nationalauswahl. Baden-Baden ist dagegen nach dem 3:3 gegen den schwächsten russischen Vertreter Ural Jekaterinburg endgültig aus dem Rennen um Platz eins. Hoffentlich bockt Gustis Netzzugang nicht, so dass er uns verraten kann, was falsch läuft.

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