Historische Tippspiele: Bundesliga 2019/2020

Werder empfängt Baden-Baden, Februar 2020 Werder empfängt Baden-Baden, Februar 2020 OSt

Jetzt, wo die letzte Bundesliga-Saison in nur vier Monaten über die Bühne gegangen ist, können wir guten Gewissens auch über das große Schachwelt-Tippspiel 2019/2020 sprechen. Das gute Stück hatten wir nach dem Saisonende im Oktober 2021 noch gar nicht aufgelöst, und so geht es ja nicht!
Danke daher an einen bekannten Schachfreund aus dem früher südlichen, heute eher nördlichen Hamburger Umland, auf dessen Anregung wir uns auf die Suche machten nach dem mittlerweile wohl schon historischen Tippspiel aus vorpandemischen Zeiten. Tatsächlich konnten wir es bei Schürfarbeiten in den Katakomben des Veganen Redaktionssitzes nun glücklich wiederentdecken.

Viele hatten mitgetippt, und weil die Saison 2019/2020 tatsächlich ja erst 2021 endete, hat es sich leider auch etwas hingezogen mit unserer Auswertung. Und mit dem Preisen der fünf glorreichen, heldenhaften Sieger!

Nun aber soll das losgehen - ein Jahr für das Auswerten ist ja vielleicht auch genug.

Die fordernden Fragen lauteten wie folgt:

Frage 1) (zum Aufwärmen) Welche Mannschaft wird eigentlich Deutscher Meister?

Richtig war hier wie immer: der Hamburger SV! Die OSG Baden-Baden!


Die badische Schachschule  prägt das deutsche Schach seit Jahren

Frage 2) Nach welchem Spieltag wird der neue Meister feststehen?

Korrekte Antwort: nach dem 14.Spieltag, also fast am Ende des Umlaufs erst. Bis dahin waren die Deizisauer Schwabenpfeile und der SV Hockenheim den Badenser Schwarzwaldjungs dicht auf den Fersen - dann aber gaben sie weitere Punkte ab und alles war vorbei.


Bayern schlug Baden-Baden in Runde 12 - das Rennen wurde nochmal spannend!

Frage 3) Wie viele Mannschaftspunkte holt der Meister 2019/ 2020 gegen seine vier direkten Verfolgerteams?

Richtig wäre gewesen: 8 Punkte - alles rund gelaufen gegen Deizisau, Hockenheim, Solingen und Viernheim

 

Frage 4) Schafft es Werder Bremen unter die ersten Fünf?

Ehrenhalber eigentlich die volle Sympathie-Punktzahl für ein JA, tatsächlich aber nur Punkte an die Tipper für ein strenges NEIN


Viel Grün-Weiß in Bremen

Frage 5) Auf wie viele Einsätze insgesamt kommen Levon Aronian (Baden-Baden), Jan-Krzysztof Duda (Hamburger SK), der deutsche Meister, Niclas Huschenbeth (Bavaria Munich) und Spartak Grigorian (SV Werder Bremen) ?

Aronian: kein Einsatz, Duda: kein Einsatz, Huschenbeth: 10 Partien, Spartak: 5 Partien - in Summe 15 Einsätze

 

Und was heißt das nun? Wer hat gewonnen? Wir nennen die Namen:


Unbestechliche Auswertung mit modernsten mathematischen Methoden

Platz 1: Ein Interview hier mit den Veganen Schachkatzen, incl. Farbfoto und einer vom Sieger kommentierten Partie

Dieser Preis geht an MiBu! (mit visionären 7 Punkte)

 

Geteilter Platz 2 - 3: Eine schöne (sehr sehr schöne) Tafel exklusive Bremer Stadtmusikanten-Schokolade oder zwei Eintrittskarten für ein Schachbundesliga-Heimspiel des SV Werder

Diese Preise gehen an ta und - räusper - mich selber (wenn das mal kein Zufall ist) - 6 Punkte, sehr passabel

Hallo ta - bitte bei mir melden, für Deinen Preis. Danke!

 

Geteilter Platz 4 - 5: Einbau des Gewinner-Namens in einer exklusiven Artikel-Überschrift (z.B. "Krennwurzn erneut Weltmeister!") oder eine alte CD aus meinen Beständen (Überraschung!)

Diese Preise gehen an Krennwurzn und Holger Hebbinghaus - 5 Punkte, ordentlich!

 

Wir gratulieren! Alle Gewinner werden in Kürze benachrichtigt. Eure Glückwünsche an die Sieger bitte im Kommentarbereich!

Olaf Steffens

Olaf Steffens, Diplom-Handelslehrer, unterrichtet an einer Bremer Berufsschule. FIDE-Meister seit 1997, ELO um die 2200, aufgewachsen in Schleswig-Holstein. Spielte für den Schleswiger Schachverein von 1919 (moinmoin!), den MTV Leck (hoch an der dänischen Grenze!), den Lübecker Schachverein, die Bremer Schachgesellschaft und nun für Werder Bremen.

Seit 2012 Manager des Schachbundesliga-Teams des SV Werder Bremen.

Größte Erfolge:
Landesmeister von Schleswig-Holstein 1994, Erster Deutscher Amateur-Meister 2002, 5.Platz beim letztenTravemünder Open 2013, und Sieger des Bremer Hans-Wild-Turniers 2018.

Größte Misserfolge:
Werd´ ich hier lieber nicht sagen!

Größte Leidenschaften:
früh in der Partie irgendetwas mit Randbauern und/ oder g-Bauern auszuprobieren und die Partie trotzdem nicht zu verlieren – klappt aber nicht immer.

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