Kein Skandal im Spiel

Während der Kampf um die Posten und die dazu aufgeführten verbalen und juristischen Gefechte teilweise recht unschön verliefen, blieb die eigentliche Schacholympiade ohne Skandale (nahezu, ein Kommentator weist zurecht auf Jemens kampflose Niederlage gegen Israel hin). Das lag nicht zuletzt daran, dass die Schirigarde dieses Mal mit einem ausgeklügelten System von Handzeichen dafür sorgte, dass keine Runde begann, ohne dass alle eigentlich anwesenden Spieler und Spielerinnen am Brett waren. Und dass die Ukrainer ihr letztes Spiel nicht verpatzten: Iwantschuk unterzog sich dieses Mal anstandslos der Dopingkontrolle.

Das Ethikkomitee fuhr übrigens seine eigene Skandalunterdrückungslinie: Einige Spieler wurden für frühere Verstöße, nämlich für unbelegte Betrugsvorwürfe, mit zur Bewährung ausgesetzten Sperren abgemahnt, der Prominenteste von ihnen ist Mamedscharow.

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