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Der Schach-Blog

Donnerstag,17 Mai 2012

Aktualisiert15:34:42 Thu

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Messen mit zweierlei Maß – oder Der Grat zwischen Ermessen und Willkür

Bevor ich mit der Schilderung der Ereignisse beginne, eines vorab. Ich möchte ausdrücklich nicht, dass eine mögliche entstehende Diskussion von der sachlich-objektiven auf eine persönliche Schiene entgleist. Ich achte Herrn Alt als Mensch, allerdings empfinde ich seine Entscheidung mir gegenüber in der Funktion als Hauptschiedsrichter bei der Deutschen Meisterschaft als absolut überzogen, unangemessen und ungerecht.

Der Struktur halber und um den bei den Geschehnissen nicht anwesenden Lesern die Möglichkeit zu geben einen umfassenderen Überblick zu erhalten, werde ich chronologisch vorgehen.

Vor der Freigabe der 1. Runde, nach der Eröffnungsrede des Bürgermeisters, wies Hauptschiedsrichter Ralph Alt auf die Null-Karenz-Regel hin. Die Formulierung ist mir im Gedächtnis geblieben, weil ich sie für sehr ungewöhnlich hielt. Er meinte, dass wir hier bei der Deutschen Meisterschaft mit der Null-Karenz-Regel spielen, jedoch nicht so wie bei der Olympiade (!). Es werde nicht so sein, dass wie bei der Olympiade jemand, der offensichtlich auf dem Weg zu Spielsaal oder auf Toilette ist, genullt wird. Wenn sich das im Rahmen von ein bis zwei Minuten bewege, hier brach er ab und meinte „aber strapazieren Sie meine Nerven bitte nicht“. Im Anschluss an diese Ansprache wurde die erste Runde freigegeben.

Zweite Runde. 14 Uhr. Alle Spieler, sowohl Herren als auch Damen, saßen an ihren Brettern, außer mein sächsischer Landsmann Christoph Natsidis. Verwundert blickten sich die Spieler an. Hauptschiedsrichter Alt ergriff eine Maßnahme. Aber nicht die offensichtliche, die er einen Tag vorher angekündigt hatte. Er rief Schachfreund Natsidis auf seinem Zimmer an (!). Dieser war zu diesem Zeitpunkt noch in der Horizontalen. Währenddessen warteten alle Spieler. Nach ca. 8-10 Minuten kam Christoph herunter, setzte sich ans Brett und die Runde begann. Es geschah nichts. Keine Strafe für Christoph Natsidis, nicht einmal eine Ermahnung, und erst recht keine Erklärung seitens des Hauptschiedsrichters Alt, dass das hier eine Ausnahme sei.

Dritte Runde. Diesmal saßen wirklich alle Spieler am Brett. Doch eine Minute vor Rundenbeginn entschloss sich Großmeisterkollege Igor Khenkin, am Buffet noch ein Getränk zu holen. Freundlich wurde er von Hauptschiedsrichter Alt gebeten, seinen Platz wieder einzunehmen, da er jetzt die Runde beginnen möchte. Bei einer Schacholympiade hätte Großmeister Igor Khenkin mit einer Null rechnen müssen.

Diese Vorgeschichte, beginnend mit der Ansprache des Hauptschiedsrichters vor der ersten Runde (Null-Karenz-Regel nicht wie bei Olympiade, offensichtliches Bewegen zum Spiellokal usw), weitergeführt durch den Höhepunkt vor Runde 2, vor der der Hauptschiedsrichter sogar den verspäteten Spieler anruft (!) bis hin zum freundlichen Auffordern in Runde 3 dem Schachfreund Khenkin gegenüber, zeigte allen Spielern der Deutschen Meisterschaft, dass die Null-Karenz-Regel von Herrn Alt nicht so ernst genommen wird.

Nun zur vierten Runde. Bei allen vorhergehenden Runden saß ich gewohnheitsmäßig 10-15 Minuten vor 14 Uhr an meinem Brett. An diesem Tag beging ich einen Fehler. Ich möchte mich nicht herausreden, es ist ganz klar, dass ich mich an diesem Tag unprofessionell verhalten habe, indem ich nicht sichergestellt habe, ausreichend vor Rundenbeginn an meinem Brett zu sitzen. Ich eilte fünf Minuten vor Rundenbeginn aus meinem Zimmer, zum Fahrstuhl, zum Spielsaal. Im Spielsaal angekommen, bemerkte ich, dass die Runde gerade begonnen hatte, eilte an Khenkin gegen Gustafsson vorbei, wo gerade die ersten Züge ausgeführt wurden, zu meinem Brett. Allerdings wurde ich vorher vom Hauptschiedsrichter Alt aufgehalten, der mir erklärte, dass ich verloren habe. Woraufhin mehrere Schachfreunde an den Topbrettern den Kopf schüttelten, Jan Gustafsson aufstand und kurz auf Herrn Alt einsprach. Dieser blieb bei seiner Entscheidung.
Anzeige
bannersr400Ich legte schriftlichen Protest ein, welcher ca. zwei Stunden später schriftlich von Hauptschiedsrichter Alt abgewiesen wurde. Die Begründung war, dass Herr Alt die 2. Runde ja ca. 10 Minuten später freigegeben habe, und dass daher Herr Natsidis formell gesehen überhaupt nicht zu spät war. Des Weiteren folgte die verblüffende Erklärung: „Ich bin davon ausgegangen, dass die Spieler damit mitbekommen haben, dass es mit der Handhabung der Karenzzeit ernst ist.“

Dieser Logik konnte ich nicht folgen. Eine Regel, deren Nichtbeachtung offensichtlich keine Konsequenzen nach sich zieht, wird wegen der fehlenden Konsequenzen gerade ernster genommen? Da komme ich nicht mehr hinterher.

Um die Situation doch noch zu einem für alle Beteiligten positiven Ende zu bringen, hatte ich auf die Entscheidung eines Schiedsgerichts gehofft. Ein Schiedsgericht bestehend aus 3 oder 5 Personen hätte entweder die Entscheidung des Hauptschiedsrichters bestätigen oder aber zurücknehmen können. Im Falle der Zurücknahme der Entscheidung wäre mein Gegner, Dr. Oswald Gschnitzer, sogar bereit gewesen die Partie nachzuspielen, noch vor der nächsten, der 5. Runde. Ging es ihm doch um eine Großmeister-Norm. Meine Hoffnung wurde jedoch enttäuscht, da mir vom Hauptschiedsrichter bestätigt wurde, dass es a) kein Schiedsgericht gibt (!) und b) der Hauptschiedsrichter nach Beratung mit seinem Schiedsrichterkollegen auch kein Schieds-oder Hochschiedsgericht einberufen „will“ (!).

Auf meinen Einwand, dass es doch Gang und Gäbe sei, ein Schiedsgericht vor der 1. Runde einzuberufen, wurde mit „es hat sich ja niemand beschwert“ geantwortet.

Der einzige Weg, eine weitere Beschwerde an eine höhere Stelle zu richten, (wegen der Personengleichheit zwischen Schiedsrichter und Bundesturnierdirektor) wurde mir auf dem Ablehnungsbescheid meines Protestes gezeigt. Ich kann gegen eine Protestgebühr von 150 Euro beim Bundesturniergericht Protest einlegen. Wann dieses tagt oder entscheidet konnte mir Herr Alt nicht beantworten, aber sicherlich nicht während der Deutschen Meisterschaft. Auf die Frage, was denn der optimale Weg für mich wäre, selbst wenn ich noch einmal Protest einlegte und sogar Recht bekäme, immerhin ist bis dahin die Deutsche Meisterschaft schon Geschichte, erhielt ich nur ein Schulterzucken als Antwort.

Als Konsequenz und als einzigen wirklichen Weg meinen Protest weiterzuführen, sah ich den Rückzug vom Turnier. (Als ich den Rückzug vom Turnier bekannt gab, fragte mich Hauptschiedsrichter Alt, was denn der Grund für meinen Rückzug sei. „Spielen auf Risiko ist doch kein Grund“ - Einmal mehr fehlten mir an jenem Tag die Worte.)

Ein Weiterspielen „unter Protest“ ist in meinen Augen ein Eingeständnis, das ich nicht bringen konnte. Ich liebe Schach und ich habe mich sehr bemüht an der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen. Doch die Art und Weise wie meine vierte Partie willkürlich entschieden wurde, machte es mir unmöglich weiterzuspielen, als wäre nichts gewesen.

Dank sagen möchte ich allen Schachfreunden und insbesondere Herrn Dr. Weyer, die mir vor Ort, telefonisch oder per Email Verständnis für meine Entscheidung entgegengebracht haben.

 

Kommentare  

 
#1 Krennwurzn 2011-06-01 13:32
Hochachtung zum Eingeständnis der eigenen Schuld! Warum nicht - wie schon vorher - Gnade vor Recht angewendet wurde, das muss nun der Schiedsrichter/Veranstalter erklären, aber darauf werden wir (die Schachspielerwelt) wohl ewig warten müssen ;-) Schade finde ich den Ausstieg aus dem Turnier, auch wenn er menschlich vollkommen nachvollziehbar ist.
 
 
#2 Martin S. 2011-06-01 14:01
Hallo Falko,

Der Bericht von Frank Zeller auf diesem Blog hat hohe Wellen geschlagen, wie sich an den (bisher) 46 Antworten zeigt.

Zum Thema "Zuspätkommen beim Schach" scheint es hier - wie fast überall - den Konsens zu geben, dass eine Bestrafung in Ordnung ist, sofern sie angemessen ausfällt.

Ich weiß nicht, ob Du mit den Hintergründen der Schach-WM 1972 in Reykjavik vertraut bist. Hauptschiedsrichter Lothar Schmid hat damals ein unglaubliches Fingerspitzengefühl bewiesen, ohne das einer der interessantesten WM-Kämpfe der Geschichte nicht zustande gekommen wäre. Bei der DEM hätte ich mir dieses Fingerspitzengefühl von Herrn Alt auch gewünscht.

Über Deinen Ausstieg aus dem Turnier wird insgesamt kontrovers diskutiert. Wie dem auch sei: panta rhei!
 
 
#3 Krennwurzn 2011-06-01 15:59
FIDE-Regeln Vorwort:

Die Schachregeln können weder alle Situationen erfassen, die sich im Laufe einer Partie ergeben können, noch können sie alle administrativen Fragen regeln. In Fällen, die nicht durch einen Artikel der Schachregeln genau geklärt sind, sollte es möglich sein, durch das Studium analoger Situationen, die von den Schachregeln erfasst werden, zu einer korrekten Entscheidung zu gelangen.

Die Schachregeln setzen voraus, dass Schiedsrichter das notwendige Sachverständnis, gesundes Urteilsvermögen und absolute Objektivität besitzen.

Eine allzu detaillierte Regelung könnte dem Schiedsrichter seine Entscheidungsfreihei t nehmen und ihn somit daran hindern, eine sportliche, logische und den speziellen Gegebenheiten angemessene Lösung zu finden. Die FIDE appelliert an alle Schachspieler und Föderationen sich dieser Auffassung anzuschließen.

Quelle: schachbund.de/.../...

Übersetzung der FIDE-Schachregeln gültig ab 1. Juli 2009-05-12
Herausgegeben von der Schiedsrichterkommis sion des Deutschen Schachbundes e.V.
Bei der Übersetzung der Regeln haben mitgewirkt:
Ralph Alt DSB
 
 
#4 Tiger-Oli 2011-06-01 16:38
Hey Krennwurzn,

knallhart recherchiert - ein interessanter Fund!

Und sonst - klingt für mich sehr plausibel, was Falko Bindrich schreibt. Mit dieser Vorgeschichte aus Runde 2 und 3 sieht das doch schon wieder ganz anders aus. Da machen ein Protest und ein Rückzug vom Turnier schon Sinn, denn die Entscheidungen waren schlichtweg nicht ausgewogen.

Schade auch, dass es kein Schiedsgericht gab ... aber wozu denn auch?! (es hat sich nun ja auch ohne so ein Gericht alles geregelt, sozusagen). Eigenartig. Ist so etwas nicht vorgeschrieben?
 
 
#5 hanjie 2011-06-01 17:16
Vielen Dank für die Aufklärung über die Ereignisse und vor allem für die Bitte um Entemotionalisierung .

Wie ich von außen die Dinge nun sehe, ist folgendes: Herr Alt hat nicht den Fehler in Runde 4 gemacht (da hat er regelkonform gehandelt), sondern in Runde 2. Denn hier wartete er ein paar Minuten, begründete die Rundenverspätung auch noch damit an dass jemand fehlt und wies offensichtlich nicht darauf hin, dass dies das letzte Mal sein würde und er künftige Zuspätkommereien nicht mehr dulden würde.

Vor allem Letzteres war ein Versäumnis.
Denn nun haben wir den unangenehmen Fall dessen, das die Juristen so gerne "Gewohnheitsrecht" nennen: Eine Regel wurde durch eine andere ersetzt, weil ein anderes Vorgehen als das festgeschriebene erfolgt ist. Demzufolge konnten, wenn nicht sogar mussten, die Spieler davon ausgehen, dass Herr Alt auch in den folgenden Runden so verfahren wird.

Dass er das dann nicht tat, zeigte an dass er in Runde 2 falsch gehandelt hat. Im Grunde genommen hätte er nun auch den Zuspätkommer aus Runde 2 rückwirkend nullen müssen. Da dies aber endgültig das totale Chaos ergeben hätte, tat er dies verständlicherweise nicht.

Ich sehe hier schlicht mangelndes Fingerspitzengefühl, vor allem angesichts dessen, dass es hier um eine Titelnorm des Gegners (!) ging. Durch die Vorkomnisse in Runde 2 hätte Herr Alt problemlos auch hier Gnade vor Recht hätte walten lassen können. So aber vermasselte er Bindrichs Gegner eine mögliche Titelnorm.
Hätte dieser auf die Null bestanden, in Ordnung. Angesichts der Umstände war dies hier aber verständlicherweise nicht der Fall.

Herr Alt und überhaupt jegliche Funktionäre sollten insofern draus lernen, dass sie entweder die Null-Karenz auch konsequent fahren, oder aber bei einer erstmaligen Verspätung unter 5 Minuten ganz klar ansagen, dass dies die einzige Ausnahme bleiben wird.
Besser wäre Ersteres.
 
 
#6 Sengi 2011-06-02 05:43
Ich finde, viel schlimmer als der Fall mit dem Unterschiedlichen Verhalten auf die Verspätung beider Spieler in verschiedenen Runden ist doch, wie sich der Herr Hauptschiedsrichter äußert und davon redet, wie er und sein Kollege nichts von dem Recht auf ein Schiedsgericht wussten, wobei doch gerade der Herr Alt es wissen sollte, schließlich war eben er an der Übersetzung für die Satzung des DSB aus den FIDE-Regeln verantworlich, so las ich zumindest vor kurzem. Ich finde, klar hast du, Falko, zumindest in Anbetracht der Regeln, verdient (Wobei man an dieser Stelle wieder über die Nullkarenzregel diskutieren kann, aber gut, ich denke, die einzige Art von Person, die die toll findet grinst sich jeden Morgen in Kaukasien aufs neue, wie dumm denn die ganzen Menschen der Schachwelt sich auf der Nase herumtanzen lassen, nevermind.) verloren, dass jedoch Runden zuvor jemand sogar auf seinem Zimmer angerufen wurde und auf ihn gewartet wurde (Was Herr Alt ja, trotz bekräftigender Kommentare von anderen Turnierteilnehmern wie zb. Heiko Kummerow hier auf dem Blog) leugnet er, ebenso wie beispielsweise mit J. Gustafsson überhaupt geredet zu haben, wie Falko hier sagt. Ich persönlich finde allein dies schon sehr befremdlich, denn warum sollte Falko das behaupten wenn es nicht stimmen sollte? Würde doch keinen Sinn ergeben. Alt jedoch versucht einfach, Falko wie einen Lügner darstehen zu lassen. Ob das aufgrund von Asympathie, totaler Unfähigkeit (my pick!) oder der kroatischen Wettmafia, die nun auch im Schach zugeschlagen hat, wage ich zu mutmaßen, aber wenn der DSB so weitermacht brauch er sich nicht wundern, wenn demnächst kein Spieler über 2400 noch irgendeine Deutsche Einzelmeisterschaft mitspielt.


so long

Sengi
 
 
#7 wombat 2011-06-05 10:13
ein statement von gustafsson wird wohl unvermeidlich sein, denke ich.
es scheint ja so zu sein, dass einer der beteiligten glatt lügt.
abxen von allem anderen - es scheint wieder mal ein funktionär ohne jedes fingerspitzengefühl agiert zu haben.

ich hab mal erlebt, wie in der entscheidenden runde am ersten (!) brett eines open ein spieler genullt wurde (aus an sich schon zweifelhaften gründen), das schiedsgericht improvisiert mit ersatzleuten (bei denen sicher war, dass sie auf seite der turnierleitung stehen) gefüllt wurde ("um die spitzenspieler nicht zu stören!") und ich nachher im informellen gespräch hörte, dass sich der betreffende spieler im verein (dem beide akteure, genullter und turnierleitung) angehörten, über monate unmöglich aufgeführt hat und somit die entscheidung wohl verständlich wäre.....
 
 
#8 Heiko Machelett 2011-06-13 21:59
Hallo Falko!
Ich kann die Vorgänge bei der DEM nur bedauern und festellen, daß nicht alles korrekt gelaufen ist.
Der Bundesturnierdirekto r ist ja dafür bekannt, manchmal seltsame, realitätsferne Entscheidungen zu treffen und seine Erklärungen entbehren dabei häufig jeder Logik.
Trotzdem hast Du gegen die Nullkarenzregel verstoßen und bist regelkonform genullt worden.
Ob das richtig war oder nicht sei dahingestellt.
Ich kritisiere Deine Entscheidung vom Turnier zurückzutreten, denn Du hast als Nationalspieler damit das Image des DSB beschädigt und u.a. IM Gschnitzer und eventuell anderen die Chance zur Norm genommen.
Egal wie die Entscheidung von Alt zu bewerten ist, Dein Verhalten ist kein sinnvoller Protest sondern Ignoranz und Respektlosigkeit den anderen Teilnehmern gegenüber.
 
 
#9 Heiko Machelett 2011-06-14 15:21
An Eckart: Mich haben mehrere Schachspieler aus verschiedenen Ländern auf die Ereignisse bei der DEM angesprochen und diese als skandalös und absolut verbandsschädigend bezeichnet.
Ich weiß als IM sehr genau, was dem Verband schadet und was nicht, war selbst mal in einer ähnlichen Situation.
Es ist nicht nachvollziehbar, wie alle Beteiligten gehandelt haben.
Ralph Alt sollte zurücktreten und damit die Konsequenzen aus den letzten Ereignissen ziehen, Falko Bindrich sollte zumindest 1Jahr für die DEM gesperrt werden und über die Lex Natsidis muss noch gesondert verhandelt werden.
Ich schlage ein ähnlich hartes Vorgehen wie im Fall Sebastien Feller vor.
Alles in allem wird das dem deutschen Schach noch länger anhängen, mal sehen in wie weit sich die Verantwortlichen ihrer "Verantwortung" stellen.
 
 
#10 Schachpro 2011-06-19 15:49
Hallo Falko,

ich finde dein Verhalten und deine Entscheidungen durchaus angebracht. Leider wissen wir alle welche Probleme es vorallem beim deutschen Schachbund gibt.

Deinen "Artikel" finde ich persönlich lobenswert und wie auch viele Andere tolerieren wir diese gute Entscheidung!
 

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